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07. Juli 2021

Mit Hilfe durch den Lebensabschnitt 'Studium'

Das Projekt Studierende beraten Studierende geht zu Ende – die studentische Unterstützung ist trotzdem gesichert!

Für viele Studierende ist die Zeit des Studiums auch eine Phase der Persönlichkeitsentwicklung, die besonders zum Studienbeginn von vielen Fragen, Unsicherheiten und Herausforderungen geprägt ist. Wer könnte hierbei nicht am besten mit Rat und Tat zur Seite stehen als Studierende selbst, die ähnliche Erfahrungen gemacht und bereits ein paar Semester an der HSZG studiert haben? Mit diesem Grundgedanken entstand das innovative Projekt „STUDIERENDE BERATEN STUDIERENDE (SbS)“, welches seine Anfänge vor fast 10 Jahren an der Fakultät Sozialwissenschaften fand. Mit den Jahren wurde die studentische Studienberatung auf alle sechs Fakultäten der HSZG ausgeweitet. Die studentischen Studienberater*innen, unterstützt von den Studienscouts der Fakultäten, wurden dabei in verschiedenen Workshops und Weiterbildungsmöglichkeiten geschult und auf ihre Beratungstätigkeit vorbereitet.

Die studentische Studienberatung war Teil des Dachprojektes »Vielfalt als Stärke«, welches im Rahmen des Qualitätspaktes 2020 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Mit Projektende lief auch das Beratungsangebot von „STUDIERENDE BERATEN STUDIERENDE (SbS)“ aus.

Allen beteiligten Studierenden und Mitarbeitenden gebührt ein großer Dank für die professionelle Unterstützung der Studienberatung in den vergangenen Jahren. Ob individuelle Beratung zur Bewältigung von Problemen und Krisen oder Unterstützung bei der Studienorganisation, die SbS-Studierenden haben stets Anworten auf drängende Fragen rund um ein Studium an unserer Hochschule geben können. Rektor Prof. Dr.-Ing. Alexander Kratzsch

Die Begleitung, Beratung und Unterstützung der Studienanfänger*innen bereits vom ersten Tag an der Hochschule war ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Studienerfolgs. Dadurch konnten besonders bei Studierenden im ersten Semester Erfahrungen, Tipps und Wissen unkompliziert und auf Augenhöhe weitergegeben werden. Dies war umso wichtiger, da besonders in den ersten beiden Semestern die Neigung zum vorzeitigen Studienabbruch am höchsten ist. Die „SbS´ler“ standen bei allen Fragen rund um Studieninhalte, Studienablauf, Campus- und Studentenleben, Praktikum und Prüfung zur Verfügung und hörten auch gern zu, wenn es um persönliche Probleme inner- oder außerhalb des Studiums ging.

Unterstützungsangebote gibt es weiterhin

„SbS“ konnte in der gesamten Laufzeit auf ein großes Unterstützernetzwerk von internen und externen Beratungsangeboten und Unterstützungsprojekten zurückgreifen und leistete darüber hinaus einen großen Beitrag zur studentischen Vernetzung, dem Campusleben und der Campuskultur an beiden Hochschulstandorten. Trotz Auslaufen des Projektes muss aber nicht auf die Unterstützung von Studierenden höheren Semesters verzichtet werden. Die Fachschaftsräte der Fakultäten beraten gerne bei organisatorischen und inhaltlichen Fragen rund um den Studienablauf und können jederzeit bei Problemen kontaktiert werden. Die weiteren umfassenden Beratungsangebote für Studierende sind hier zu finden.

"Studentische Beratungsangebote sind eine wichtige zentrale Anlaufstelle im Studium. Sie geben Orientierungs- und Entscheidungshilfen in persönlichen und sozialen Anliegen und fördern die Eigenständigkeit der Studierenden, ihre Fähigkeiten, Probleme zu bewältigen und auch in Krisensituationen ein Studium fortzuführen und erfolgreich abzuschließen", betont Rektor Alexander Kratzsch.

Foto: M.A. Alina Bulcsu
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