Hochschule Zittau/Görlitz | Bewerbungsende: 12.02.2026
An der Hochschule Zittau/Görlitz, Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM) ist im vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) geförderten Forschungsvorhaben „DCS-Monitor III – Entwicklung einer Methodik zum Monitoring von Transport- und Lagerbehältern für abgebrannte Kernbrennstoffe während der verlängerten Zwischenlagerung durch Analyse des externen Gamma- und Neutronenstrahlungsfeldes – Teilvorhaben: Entwicklung, Aufbau und Einsatz eines Messsystems“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle (1,0 VZÄ) als
Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn (m/w/d) im Bereich Strahlungsdetektion und Messsystementwicklung
- Kennwort: 07-2026 DCSIII WM–
befristet bis zum 31.12.2028 zu besetzen.
Im Forschungsprojekt DCS-Monitor III entwickelt die Hochschule Zittau/Görlitz in Abstimmung mit dem Projektpartner TU Dresden (TUD) und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) ein Messsystem für die Erfassung der Gamma- und Neutronenstrahlungsfelder. Ziel ist die Entwicklung belastbarer Monitoring-Strategien für die verlängerte Zwischenlagerung.
Das IPM übernimmt zentrale Aufgaben bei der Weiterentwicklung der Messtechnik, der Optimierung der Messprozeduren sowie der Durchführung und Auswertung von Feldstudien an realen Behältern.
Im Rahmen des Projektes bearbeitet der Stelleninhaber (m/w/d) insbesondere folgende Aufgaben:
Weiterentwicklung und Optimierung des bestehenden Messsystems zur Neutronen- und Gammastrahlungsdetektion,
Entwicklung und Erprobung verbesserter Messprozeduren zur hochgenauen Positionierung von Szintillationsdetektoren an CASTOR-Behältern,
Konzeption und Umsetzung einer erweiterten Datenerfassung zur energieaufgelösten Messung von Gamma- und Neutronenstrahlung,
Planung, Vorbereitung und Durchführung von Feldmessungen an Transport- und Lagerbehältern in Abstimmung mit dem Zwischenlagerbetreiber,
Auswertung, Interpretation und Dokumentation der Messdaten sowie Vergleich mit Simulationsergebnissen,
Mitwirkung an der Erarbeitung von Monitoring-Routinen für wiederkehrende Messungen in Zwischenlagern,
Es werden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten vorausgesetzt
abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (z. B. Automatisierungstechnik, Mechatronik, Maschinenbau oder vergleichbar),
Kenntnisse in experimenteller Messtechnik und Datenerfassung,
Erfahrung im Umgang mit Sensorsystemen und Messhardware,
Bereitschaft zur Mitarbeit bei Feldmessungen unter erhöhten Sicherheitsanforderungen,
gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift,
sicherer Umgang mit Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und Präsentationsprogrammen.
Darüber hinaus sind wünschenswert
Interesse an wissenschaftlicher Dokumentation und Veröffentlichungen,
Grundkenntnisse in Strahlungsmesstechnik (Gamma/Neutronen),
Erfahrungen mit Szintillationsdetektoren oder spektraler Datenauswertung,
Kenntnisse in Python oder ähnlichen Sprachen zur Datenanalyse,
Interesse an sicherheitstechnischen Fragestellungen im nuklearen Umfeld.
Wir erwarten von Ihnen
hohes Engagement für praxisnahe, anwendungsorientierte Forschung,
Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit und zum Aufbau technischer Expertise,
verlässliche Mitwirkung an der Umsetzung eines öffentlich geförderten Drittmittelprojekts,
eine engagierte und teamorientierte Arbeitsweise,
zielorientiertes und selbständiges Umsetzen der Arbeitsaufgaben,
Bereitschaft sowie Interesse, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
Wir bieten Ihnen
eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem zukunftsorientierten Forschungsprojekt mit hoher Praxisrelevanz,
die Möglichkeit, aktiv zur nachhaltigen Entwicklung der Region Oberlausitz beizutragen,
Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 13 TV-L. Die 1. Tätigkeitsstätte ist Zittau. Die Hochschule Zittau/ Görlitz strebt eine ausgewogene Personalstruktur an und begrüßt daher die Bewerbung von Personen jeglichen Geschlechts. Schwerbehinderte Personen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Hochschule Zittau/Görlitz hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Frauen im Bereich der Lehre und Forschung zu erhöhen und fordert daher Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
Konnten wir Ihr Interesse wecken? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung (inklusive Anschreiben, Lebenslauf, Abschluss- und Arbeitszeugnisse) bis zum 12.02.2026 (Posteingang) per E-Mail an:
stellenangebote@hszg.de
(Dokumente ausschließlich im pdf-Format)
Der Umwelt zuliebe möchten wir darum bitten, von postalischen Bewerbungen[1] möglichst abzusehen (eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen ist nicht möglich). Wir bitten um Verständnis, dass Kosten, die Ihnen im Laufe des Auswahlverfahrens entstehen, nicht erstattet werden können.
Bei fachlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Projektleiter, Prof. Dr.-Ing. Alexander Kratzsch (Tel.: 03583/612-4282, E-Mail: A.Kratzsch@hszg.de). Weitere Informationen finden Sie unter www.hszg.de.
[1] Postanschrift: Hochschule Zittau/Görlitz, Dezernat Personal und Recht, Theodor-Körner-Allee 16, 02763 Zittau
Stellenausschreibung als PDF-Dokument herunterladen: