Am 26.5.2016 wurde zwischen dem Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. und dem Fachbereich Tourismuswirtschaft unserer Fakultät ein Kooperationsvertrag zur Anfertigung studentischer Arbeiten im Rahmen von Seminaren/Workshops sowie von Bachelor- und Masterarbeiten im Fachbereich Tourismuswirtschaft unterzeichnet.
Bereits seit mehreren Jahren begleitet der Fachbereich die Entwicklung der „Urlaubsregion im Entstehen, die sich immer erkennbarer vom Braunkohlerevier zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas entwickelt“1, durch Exkursionen, Projekte wie Mystery Checks oder Abschlussarbeiten.
Themen wie:
- „Inszenierungsleitfaden für die touristische Nutzung von Kulturgut, dargestellt am Beispiel der Sagenwelt des Lausitzer Seenlandes“
- „Grobkonzeptionierung eines e-learning Bildungsprogrammes für den Kooperationspartner Lausitzer Seenland“
- „Bewertung des Kommunikationsmittels Event „Besuchertage“ für die Vermarktung der Destination Lausitzer Seenland!
- „Entwicklung eines Budgetkonzepthotels für das Lausitzer Seenland“ sowie
- „Machbarkeitsstudie für die Einführung eines Speed Codes für das Lausitzer Seenland“ wurden bereits im Rahmen von Abschlussarbeiten von ehemaligen Studierenden bearbeitet.
Gegenwärtig forschen Studierende der WTB 13 zu den Themen:
- „Qualitätscheck für wassertouristische Angebote im Lausitzer Seenland und Erstellung von Qualitätskriterien zukünftige Leistungsträger im Wassersportbereich“
- „Entwicklung von barrierefreien Stadtführungen im Lausitzer Seenland am Beispiel der Städte Senftenberg und Spremberg“.
Im Rahmen der Studienjahreseinführungswoche im September dieses Jahres werden die Studienanfänger des Bachelorstudienganges Tourismusmanagement nunmehr bereits zum zweiten Mal ihre erste Exkursion in das Lausitzer Seenland unternehmen.
Was heißt eine Landschaft im Wandel? Wie entwickelt sich das von Menschenhand geschaffene größte zusammenhängende Seenland Europas? Vor welchen Herausforderungen steht der Tourismusverband Lausitzer Seenland, der eine Destination, die sich über zwei Bundesländer (Sachen und Brandenburg) erstreckt, vermarktet?
Diesen und anderen Fragen stehen im Mittelpunkt der Exkursion, die darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen der „Neuen“ dient.
Prof. Dr. Ute Pflicke
Studiengangsbeauftragte