Wer in Görlitz Kulturmanagement studiert, erlebt und diskutiert Kultur live an vielen Orten. Ein Studientag Kulturpolitik führte die Masterstudenten am 5. Dezember nach Dresden, unter Leitung der Professoren Matthias Theodor Vogt und David Paitschadze.
Mit dem Militärgeschichtlichen Museum und dem Deutschen Hygienemuseum standen gleich zwei der führenden deutschen Museumskonzeptionen auf dem Programm. Unter dem doppelten Eindruck der Dauerausstellung „“Krieg und Frieden“ im ersteren und der Sonderausstellung „Gesichter“ im zweiten diskutierten die Studenten mit Gisela Staupe, der stellvertretenden Direktorin des Hygienemuseums, intensiv über spezifische Ästhetiken, Publikumsansprache und nicht zuletzt die besonderen Potentiale der Einbindung von Künstlern sowohl mit Kunstwerken wie beim Hängen der Ausstellungsobjekte.
Mit Manfred Weiß, Leiter Semper Zwei, sprachen die Masterstudenten über die jugendpolitische Zielstellung der Sächsischen Staatsoper, bevor sie mit dem „Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann eine ebenso anspruchsvolle wie kurzweilige Inszenierung erlebten, über die sie dann ein Nachgespräch mit Beteiligten der Produktion führen konnten.
Mit angeregten Gesprächen in der Dresdner Neustadt klang der Intensivstudientag aus.
Kontakt
Prof. Dr. phil. Dr. habil. Univ.-Prof. h.c. Dr. h.c. Matthias Theodor Vogt
Fakultät Management- und Kulturwissenschaften
Tel.: 03581 374 – 4363
E-Mail: m.vogt(at)hszg.de