Meldungsdetails
Inbetriebnahme und Optimierunge einer Sortieranlage für dunkle Kunststoffe und faserverstärkte Kunststoffe
Bachelorarbeit oder Praxissemester +++ in Österreich
Einführung
Ein nachhaltiger, wirtschaftlicher Umgang mit Rohstoffen und das Schließen von Stoffkreisläufen sind wesentliche Ziele beim Recycling von End-of-Life-Produkten. Neben metallischen Wertstoffen, die in Form von Konzentraten aus dem Inputstrom abgetrennt werden, bilden Mischungen aus Kunststoffen, Gummi, Holz und weiteren Rückständen ein weiteres Produkt moderner Post-Shredderanlagen. Bei unserem Praxispartner der Fa. Unisort STEINERT GmbH am Standort Zittau wird eine neue Sortieranlage aufgebaut und beim Kunden in Österreich Betrieb genommen, die besonder dunkle Kunststoffe und faserverstärkte Kunststoffe trenn soll.
Im Rahmen dieser Arbeit sind Untersuchungen während der Inbetriebnahme einer MIR-Sortieranlage durchzuführen, um im ersten Schritt einen ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage und im zweiten Optimierungsschritte zur Sortierung konzipieren zu können.
Im Rahmen der studentischen Arbeit sollen folgende Teilaufgaben bearbeitet werden:
- Patent- bzw. Literaturrecherche zu Sortiertechnologien im Rahmen der Kunststoffaufbereitung mit besonderem Fokus auf spektralen Verfahren (NIR, MIR).
- Probenahme und Charakterisierung während der Inbetriebnahme einer MIR-basierten Sortieranlage. Bereitstellung definierten Ausgangsmaterials (Stückgrößenverteilung, stoffliche Zusammensetzung, Feuchtegehalt, …) und Probenahme der Anlagenstoffströme. (Tast-)Versuche für die Sortierung biobasierte naturfaserverstärkte Kunststoffe im Rahmen des Projektes LaNDER³.
- Bewertung der MIR-Sortieranlage anhand der gängigen verfahrenstechnischen Kenngrößen (Rm, Rc, c, i).
Als Resultat der Arbeit ist die Bilanzierung und Bewertung des Sortiererfolges für eine Neuanlage innerhalb eines bestehenden Prozesses zu erbringen. Die aus den Untersuchungen gewonnenen Resultate sind zu interpretieren.
1. Obergeschoss
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Obergeschoss
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