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07. Juni 2021

"Das Beste aus dem Digitalisierungsschub mitnehmen!"

Gemeinsam mit dem sächsischen Hochschulverbund werden künftig durch ein Verbundprojekt Herausforderungen der digitalen Hochschullehre gemeistert.

Unsere Hochschule hat gemeinsam mit weiteren sächsischen Hochschulen und der BA Sachsen den Zuschlag bei der ersten Ausschreibung von Fördermitteln der Stiftung Innovation in der Hochschullehre erhalten. In dem Verbundprojekt „Digitalisierung in Disziplinen partizipativ umsetzen: Competencies Connected (D2C2)“ werden Innovationen in der digitalen Lehre und deren partizipative Umsetzung gefördert: Das Projekt adressiert vier zentrale Herausforderungen der digitalen Hochschullehre für die nächsten Jahre:

  1. digitale Kompetenzen von Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln,
  2. didaktisch fundierte digitalisierte Werkstatt- und Laborarbeit ermöglichen,
  3. den didaktisch fundierten Einsatz eines OER-Aufgabenpools für Mathematik als Grundlagenfach etablieren und
  4. ein gemeinsames didaktisches, technisches und rechtliches Verständnis für digitale Prüfungen schaffen.

 

Dies wird in sechs fachspezifischen Professional-Learning-Communities umgesetzt:
  • Informatik
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Ingenieurwissenschaften
  • Psychologie (Psychotherapie)
  • Gesundheits-/Sozialwesen
  • Kunst/Gestaltung

Um die Digitalisierung des Lehrens und Lernens in den Disziplinen zu realisieren, wird konsequent und umfassend auf die Ansätze Students as Partners und Scholarship of Teaching and Learning gesetzt. Die Gesamtkoordination liegt beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Die Prorektor*innen der HDS-Leitung bilden den Lenkungskreis. Der Wissenschaftliche Beirat des HDS und der Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen bilden den Projektbeirat.

Das Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten und wird voraussichtlich mit insgesamt ca. 5 Millionen Euro gefördert.

Neben der Hochschule Zittau/Görlitz sind weitere Beteiligte im Verbundprojekt die TU Dresden, Universität Leipzig, TU Chemnitz, HTWK Leipzig, HTW Dresden, Hochschule Mittweida, Westsächsische Hochschule Zwickau, Hochschule für bildende Künste, ehs Dresden sowie die BA Sachsen. „Das Verbundprojekt ist eine Möglichkeit, das Beste aus dem durch die Pandemie beschleunigten Digitalisierungsschub in der Hochschullehre für die Zeit nach Corona mitzunehmen. Die Digitalisierung bietet beispielsweise Chancen für nationale und internationale hochschulübergreifende Lehrkooperationen und kann die Flexibilität des Studiums erhöhen.“, betont Frau Professorin Keil, Prorektorin für Bildung und Internationales der HSZG und führt weiter aus: „Das Projekt soll dazu beitragen, die Vorteile der Digitalisierung in der Lehre zu nutzen und eine optimale Balance zur Präsenzlehre zu schaffen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die partizipative und konstruktive Zusammenarbeit und freue mich auf das gemeinsame Projekt.“

Weitere Informationen

Das Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen ist eine gemeinsame zentrale Einrichtung sächsischer Hochschulen und wird durch die beteiligten Hochschulen und das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus finanziert. Es bietet Lehrenden zertifizierte didaktische Weiterbildungen an und fördert die lehrbezogene Hochschulentwicklung in Sachsen. Weitere Informationen unter www.hd-sachsen.de.

Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre wurde gegründet, um dauerhaft Qualität und Innovationen in Studium und Lehre zu fördern. Die erste Förderausschreibung „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ wurde Ende 2020 veröffentlicht. Weitere Informationen unter www.stiftung-hochschullehre.de.

Foto: Prof. Dr. rer. pol. Sophia Keil
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