Beim Tag der Lehre am 10.05. informierten sich die Mitglieder der HSZG umfassend über Systemakkreditierung.
Beim diesjährigen Tag der Lehre am 10. Mai in Görlitz informierten sich die Mitglieder der Hochschule Zittau/Görlitz über die wesentlichen Voraussetzungen und die Verfahrensschritte der Systemakkreditierung. Mit Unterstützung des Zentrums für e-Learning wurde die Veranstaltung in diesem Jahr erstmals zeitgleich per Videokonferenzschaltung an den Zittauer Campus übertragen.
Die Prorektorin für Bildung und Internationales, Frau Prof. Dr. rer. nat. Christa Maria Heidger, begrüßte die etwa vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer an beiden Standorten, führte kurz in die Thematik ein und präsentierte schließlich eine noch druckfrische Broschüre mit dem Titel „Impulse für die Lehrpraxis an der Hochschule Zittau/Görlitz“.
Frau Dr. Sibylle Jakubowicz von der Agentur evalag stellte im Anschluss in ihrem Vortrag das Verfahren der Systemakkreditierung mit seinen in den Regeln des Akkreditierungsrates definierten spezifischen Anforderungen sowie den markanten Vor- und Nachteilen vor. Frau Dr. Peggy Sommer von der Stabsstelle Qualitätsmanagement knüpfte in ihrer Präsentation an ihre Vorrednerin an und stellte bezogen auf die Hochschule Zittau/Görlitz den Status quo und die weiteren Schritte auf dem Weg bis zur Beantragung der Zulassung zur Systemakkreditierung im kommenden Jahr heraus.
Nach einer kurzen Pause wurden ausgewählte Themen und Instrumente des Qualitätsmanagements an drei Thementischen vertiefend aufgegriffen: Tisch 1 befasste sich mit der Wertschätzung der Lehre an der Hochschule. Dabei wurde unter anderem deutlich, dass es in der diesbezüglichen Selbstwahrnehmung der Lehrenden zwischen den einzelnen Fakultäten Unterschiede gibt und die Wertschätzung der Lehre regelmäßig in Konkurrenz zur Wertschätzung der Forschungstätigkeit steht. Außerdem wurden Möglichkeiten und Wege zur Steigerung der Wertschätzung diskutiert, die bereits im Kleinen beginnen, beispielsweise dem respektvollen Umgang miteinander im Lehr- bzw. Arbeitsalltag.
Das zweite Tischthema widmete sich der Lehrevaluation. Zentrale Diskussionspunkte waren der Aufwand und Zeitpunkt der Befragungen der Studierenden zu den Lehrveranstaltungen und Modulen, der Umfang der Fragebögen, aber auch die Auswertung der Ergebnisse gemeinsam mit den Studierenden und mögliche Konsequenzen im Falle anhaltend mangelhafter Lehre.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Thementisch 3 diskutierten über die Akteure und den Ablauf eines neuen Verfahrens zur Begutachtung der Studiengänge durch externe Fachexperten – das sog. Studiengangsreview-Verfahren. Dieses Verfahren gilt es in den nächsten Monaten in Form eines Piloten zu erproben. Perspektivisch wird es die Programmakkreditierung der Studiengänge ablösen. Zum Schluss fasste Frau Prof. Dr. rer. nat. Christa Maria Heidger den diskussionsreichen Nachmittag zusammen und verabschiedete die Teilnehmer in den frühen Abend.
Die Organisatoren bedanken sich bei den Referentinnen und den Gästen für die Gesprächsbeiträge, bei den Betreuern der Thementische für die Moderation und Dokumentation der Ergebnisse sowie bei allen fleißigen Händen und Unterstützern, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.