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21. März 2016

Grüße aus Wroclaw!

Gastbeitrag von Wiebke:Wroclaw als ehemalige deutsche Stadt und heutige polnische Stadt und ebenso im Kulturhauptstadtjahr 2016 hat kulturell einiges zu bieten, wie beispielsweise dem Kino Nowe Horyzonty, welches internationale Filme in Originalsprache sowie ein Polish Cinema for Beginners für Erasmusstudierende präsentiert. Nebenbei laufen dort im Jahr mehrere Filmfestivals. Aber auch musikalisch hat Wroclaw einiges zu bieten. Es gibt mehrere Musikfestivals, deren Eintrittspreise recht erschwinglich sind. Im Kulturhauptstadt 2016 wird es sogar noch mehr Festivals geben. Pubs, Bars und Musikklubs gibt es zahlreich um den Rynek (Marktplatz). Caféhäuser und Restaurants sprießen hier wie Pilze gerade aus den Boden. An Unterhaltungs- und Hochkultur hat Wroclaw viel zu bieten.Es gibt mehrere Universitäten in Wroclaw und deshalb auch mehrere tausende Studierende. Die Fakultäten sind in der ganzen Stadt verteilt, so dass es nicht einen einheitlichen Campus in meinem Studienplan gab. Das Studium war recht einfach gestaltet. Auf die meisten Seminare/Vorlesungen gab es 3 bis 6 Credits. Anwesenheit war nicht bei allen Veranstaltungen Pflicht. Die Englischkompetenzen der Dozenten und Professoren hatten ein unterschiedliches Niveau, jedoch waren die Vorlesungen bei allen sehr verständlich. Weiterhin musste ich auch eher Präsentationen und Hausarbeiten abliefern und weniger schriftliche Prüfungen. Die Dozenten waren alle sehr freundlich und großzügig bei der Notenvergabe. Zusätzlich wurde ein Polnisch-Sprachkurs angeboten, der zwei Mal in der Woche stattfand. Die Lehrerin war ziemlich jung, was den Unterricht somit interessanter und lustiger machte. Das International Office Team war eine riesen Hilfe und immer sehr schnell beim Antworten. Die Orientierungswoche hat sehr geholfen um Organisatorisches zu klären und zu vereinfachen. Eigentlich wohnen die meisten Studierende in Wroclaw im Studentenwohnheim um Platz Grunwaldzki oder teilen sich zu zweit ein Zimmer in der Stadt. Ich habe in einer 8er Erasmus-WG nahe des Hauptbahnhofes gewohnt. Preislich lag mein Einzel-Zimmer bei 220 Euro. Mann kann günstiger oder natürlich insbesondere in der Stadt auch preisintensiver wohnen. Meine Mitbewohner kamen aus ganz unterschiedlichen Ländern Europas wie Rumänien, Spanien und Frankreich.[caption id="attachment_597" align="alignleft" width="251"] Ausflug nach Warschau[/caption]Wöchentliches Einkaufen sollte man am besten im Supermarkt Biedronka erledigen, da es ein Billigdiscounter ist. Dort bekommt man alles ein wenig günstiger als in Carrefour zum Beispiel. Etwas teurer als in Deutschland sind vor allem Pflegeprodukte. Ansonsten kann man meistens sehr viel günstiger einkaufen.Ein Bier kostet meistens zwischen 8 und 12 zl. Cocktails gibt es zwischen 15 und 20zl.Essen gehen kann man günstiger als in Deutschland, wohl die Restaurants am Rynek vergleichsweise preisintensiver sind und mit der Zeit geht das auch ins Portmonee. Die Umrechnung Zloty zu Euro sind 4:1.Alles in Allem hatte ich eine sehr schöne Zeit in Wroclaw gehabt, wobei ich viele internationale Menschen aus der ganzen Welt kennen lernen durfte. Die meisten Studierenden sprechen Englisch. Die ältere Generation nicht wirklich, so dass man ein wenig Polnisch Kenntnisse-haben sollte. Jedoch ist Wroclaw ist eine Studentenstadt mit internationalem Flair. Gefördert durch: