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10. Dezember 2024

Gegenlektüre: Görlitzer Gespräche über Literatur

Prof. Kollmorgen und der Autor Lukas Rietzschel im Literaturgespräch

Über Geschmack und Literatur ließ sich schon immer gut streiten, oder? Kurz vor dem Jahresende brechen die beiden Görlitzer Literaturliebhaber Professor Raj Kollmorgen und Lukas Rietzschel eine Lanze für das Lesen guter Bücher. 2 Werke bringen die Diskutanten jeweils mit und laden zum Austausch ein. Dabei kommen auch die Leser und Leserinnen im Publik zu Wort. Es erwartet Sie eine etwas andere Unterredung, ein Versuch der Verständigung, in einer für viele Menschen oft quirlig-anstrengenden Vorweihnachtszeit.

Aufgeschlagen werden u.a. der Roman: „Die schönste Version“ von Ruth-Maria Thomas und das Sachbuch: „Adieu, Osteuropa. Kulturgeschichte einer verschwundenen Welt“ von Jacob Mikanowski.

17. Dezember 2024 - 18:30 Uhr

Campus Görlitz, Brückenstraße 1, Blue Box, Aula

 

Der Eintritt ist kostenfrei. Ein Büchertisch der Comenius Buchhandlung wird sowohl mit den besprochenen Werken als auch Veröffentlichungen von Lukas Rietzschel vor Ort sein.

 

Lukas Rietzschel

Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz, lebt und arbeitet in Görlitz.
Er studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Kulturmanagement. 2018 erschien sein Debüt-Roman „Mit der Faust in die Welt schlagen“.
Die Wochenzeitung DIE ZEIT schreibt über ihn: „Lukas Rietzschel gehört zu den wichtigsten jungen Schriftstellern des Ostens.“
Seine Arbeit wurde vielfältig ausgezeichnet, zuletzt mit dem Literaturpreis „Text und Sprache“ und dem sächsischen Literaturpreis.

Raj Kollmorgen

Prof. Dr. phil. habil. Raj Kollmorgen ist Soziologe und Professor für Management sozialen Wandels an der Hochschule Zittau/Görlitz.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Vergleichende Transformationsforschung, Ostdeutschland und deutsche Vereinigung, Theorien moderner Gesellschaften, innovative Regionalentwicklung und regionaler Strukturwandel im  ländlichen Raum, demographischer Wandel, soziale Ungleichheit, politischer Populismus und Radikalismus.