Gemeinsamer Festakt zum 25. Jubiläum sächsischer Hochschulen in Zwickau.
Am Montag, dem 16. Oktober 2017, wurde die Gründung der fünf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Sachsen mit einem Festakt im Zwickauer August Horch Museum begangen.
Mit hochrangigen Gästen aus Wissenschaft, Forschung, Politik, Verbänden und Wirtschaft haben die fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit einem gemeinsamen Festakt 25 Jahre Erfolgsgeschichte der Hochschulen gefeiert. Das Grußwort hielt in Vertretung des sächsischen Ministerpräsidenten die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange.
Die Rektoren der fünf sächsischen HAW stellten im Rahmen der Feier vor allem die verschiedenen aktuellen Fassetten aus Wissenschaft und Forschung in den Mittelpunkt. Dazu hatten sie sich kompetente Gesprächspartner eingeladen.
Die beispielhafte Karriere von Prof. Dr.-Ing. Jan Höntschel, der an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) studiert hat und heute Manager bei Globalfoundries Dresden und Honorarprofessor ist, war ebenso Thema wie der aktuelle Blick auf das Studium an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig (HTWK) durch den Absolventen Hannes Hinerasky oder die Bedeutung der HAWs als zentrale Stütze zur Sicherung des Fachkräftebedarfs an Ingenieuren für die sächsische Wirtschaft aus Sicht von Dr.-Ing. Jens Walther, Vorsitzender des Landesverbands Sachsen des Verbands Deutscher Ingenieure (VDI). Katharina Müller-Eppendorfer hat an der Hochschule Mittweida (HSMW) studiert und konnte als ehemalige Leistungssportlerin und Mutter zweier Kinder besonders die Bedeutung der Hochschule als Unterstützerin in allen Lebenslagen aufzeigen. Fünfter Gesprächspartner der Runde war Prof. Dr. Matthias Richter, ehemaliger Prorektor für Forschung der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ). Mit ihm wird die Stärke der HAW auf dem Gebiet der Forschung und die Bedeutung für Sachsens Wirtschaft thematisiert.
Nach der verbindenden Gesprächsrunde traten die Hochschulen in einen Wettbewerb sprachlicher Art. Bei einem Science Slam schickte jede Hochschule einen Vertreter ins Rennen, der oder die mit der Interpretation eines wissenschaftlichen Themas den Pokal des besten Slammers holen sollte.