Empfehlungen des Netzwerks kindheitspädagogischer Studiengänge in Sachsen zur Wiederaufnahme des Kita-Betriebes.
Das Netzwerk kindheitspädagogischer Studiengänge in Sachsen hat am 09. Mai Empfehlungen zur Wiederaufnahme des Betriebes in Kindertageseinrichtungen aus pädagogischer und entwicklungspsychologischer Perspektive veröffentlicht. Die Empfehlungen richten sich an die zuständigen Ministerien des Freistaates, an Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe sowie an Vertreter*innen der Politik und Fachöffentlichkeit. Anlass ist die Wiederaufnahme des eingeschränkten Regelbetriebes in Kindertageseinrichtungen zum 18. Mai 2020.
Der Übergang der Kindertageseinrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb ist für Eltern und Kinder ein wichtiger Schritt, stellt aber sowohl für die Kinder also auch für die pädagogischen Fachkräfte eine Herausforderung dar. Prof. Dr. phil. habil. Andrea G. Eckhardt
Die (Wieder)Öffnung von Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen wird derzeit stark von Gesundheits- und Hygienevorschriften bestimmt. Darüber hinaus sind jedoch neben den gesundheitlichen und hygienischen Aspekten besonders entwicklungspsychologische und pädagogische Gesichtspunkte zu beachten. Vertreter*innen der kindheitspädagogischen Studiengänge und der Studiengänge mit elementarpädagogischem Profil in Sachsen nehmen mit ihren Empfehlungen nun aus fachlicher Perspektive Stellung zur schrittweisen Öffnung von Kindertageseinrichtungen.
Der Fokus liegt dabei auf pädagogischen und entwicklungspsychologischen Herausforderungen sowie pädagogischen Gestaltungsmöglichkeiten dieses Prozesses. Die Empfehlungen beziehen sich auf drei Bereiche:
• Prof. Dr. phil. habil. Andrea G. Eckhardt, Hochschule Zittau/Görlitz
• Dr. Samuel Jahreiß, Berufsakademie Sachsen – Staatliche Studienakademie Breitenbrunn
• Prof. Dr. Patricia Kröber, Hochschule Mittweida
• Prof. Dr. Ina Schönberger, Evangelische Hochschule Moritzburg
• Prof. Dr. Susanne Viernickel, Universität Leipzig
• Dr. Angelika Weirauch, Fachhochschule Dresden
• Prof. Ivonne Zill-Sahm, Evangelische Hochschule Dresden