Am 26. September 2024 fand das futureSAX-Innovationsforum II in der "Fabrik der Fäden" in Plauen statt. Unter dem Thema "Die Zukunft der Digitalisierung" trafen sich Expert*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft, um sich über digitale Technologien, Strategien und innovative Anwendungen für die digitale Transformation auszutauschen. Auch das DigitalStress-Team des Instituts für Gesundheit, Altern, Arbeit und Technik (GAT) der Hochschule Zittau/Görlitz war aktiv beteiligt.
In den folgenden Themenwerkstätten war das DigitalStress-Team involviert:
- Kompetenzentwicklung für die digitale Arbeitswelt
David Sauer referierte über den Einsatz digitaler Tools zur Fachkräftegewinnung, Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement. Der Fokus lag auf dem Unterschied zwischen Qualifikation und Kompetenz sowie den sich wandelnden Anforderungen an moderne Arbeitskräfte. Ein zentrales Ergebnis war die Bedeutung von kontinuierlichem Lernen und kreativer Problemlösung in der digitalen Transformation. Zudem wurde das Potenzial von Mentoring betont, um gezielt Kompetenzen in Unternehmen zu fördern.
- Innovative Geschäftsmodelle und digitale Verwaltungsprozesse
Tino Schmidt beleuchtete die Entstehung neuer Geschäftsmodelle durch Digitalisierung, insbesondere im Kontext der Kreislaufwirtschaft und Energiebranche Hierzu stellte er dar, welches die Faktoren sind, die die wenigen erfolgreichen KI-Startups von den zahlreichen nicht erfolgreichen unterscheidet. Der Aufbau digitaler Resilienz, insbesondere durch die Anpassung von Software an organisatorische Anforderungen, wurde als Schlüssel zur erfolgreichen Digitalisierung hervorgehoben. Eine SWOT-Analyse des Arbeitsplatzes, verknüpft durch eine Arbeitsplatzumfeldanalyse (z. B. BASA) und einer Kompetenzdiagnostik (z.B. KODE), hilft Unternehmen dabei, sinnvolle Digitalisierungsmöglichkeiten zu identifizieren und gezielt umzusetzen.
- Sozio-kulturelle Integration im digitalen Wandel
David Sauer führte mittels eines kleinen Minispiels in die Herausforderungen der sozio-kulturellen Integration im Rahmen digitaler Veränderungen ein. Der Generationswechsel, Kompetenzunterschiede und die Akzeptanz von digitalen Technologien im Team standen im Mittelpunkt. Die Rolle der Führungskräfte, die den Wandel aktiv vorleben und Raum für Lernprozesse schaffen sollten, wurde dabei als entscheidend für den Erfolg von Change-Prozessen benannt.