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13. April 2015

Deutschlandstipendiaten an der HSZG

Begegnung zwischen Studierenden und Förderern zum gegenseitigen Kennenlernen.

Kurz vor Ostern trafen sich die Deutschlandstipendiaten der Hochschule Zittau/Görlitz mit ihren Förderern und der Hochschulleitung. Ziel der Veranstaltung war das Kennenlernen untereinander. Förderer waren in diesem Jahr die TRUMPF Sachsen GmbH in Neukirch, die Deutsche Keditbank (Niederlassung Dresden), die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Vattenfall Mining & Generation (zwei Stipendien), der AUKOM e. V., die GWT-TU Dresden, der Förderverein der Hochschule Zittau/Görlitz e. V. und die Cellpack GmbH (zwei Stipendien).

Das Mitglied des Bundestages Michael Kretschmer und die Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Meyer und Octavian Ursu stellten gemeinsam ein Deutschlandstipendium zur Verfügung. Somit ermöglichten es die Förderer, dass im Studienjahr 2014/2015 elf Deutschlandstipendien an Studierende aus unterschiedlichen Fakultäten vergeben werden konnten.

Diese sind Johannes Hebrich (Studiengang KIA-Elektrotechnik), Frank Resick (Studiengang KIA-Maschinenbau), Stephanie Bahr (Studiengang Betriebswirtschaft), Daniel Peuker (Studiengang KIA-Maschinenbau) Paul Herrmann, (Studiengang Energie- und Umwelttechnik), Moritz Pietsch (Studiengang KIA-Mechatronik), Robert Wagner (Studiengang KIA-Mechatronik), Kati Knoll (Studiengang Betriebswirtschaft), Susann Rudolf (Studiengang Wirtschaftsmathematik), Michael Pein (Studiengang Tourismus) und Marie-Luise Sakowski (Studiengang Kultur und Management).

Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde entwickelte sich unter den Teilnehmern eine angeregte Diskussion. So berichtete Susann Rudolf begeistert von ihren Auslandsaufenthalten in Südafrika. Sie absolvierte dort Praktika bei BMW. Das Deutschlandstipendium war für sie eine große finanzielle Entlastung. Paul Herrmann war zum Praxisaufenthalt bei VW in Mexiko. Auch für ihn war das Deutschlandstipendium eine große Hilfe. "In Mexiko ist es in der Regel so, dass Masterstudenten arbeiten gehen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten", berichtet er. Auch, dass eine wissenschaftliche Arbeit nach einem Praxissemester abgegeben werden muss, ist nicht bekannt. Er konnte diese nur neben seinem Praktikum schreiben. Aber dieser "Druck" von seiten der Hochschule führte auch dazu, dass die Qualität der Arbeit gut geworden ist. 

Der Rektor merkte an, dass ausnehmend viele KIA-Studierende unter den Stipendiaten sind." Das zeigt auch, dass in dieser Studierendengruppe sehr leistungsstarke Studierende sind. Insgesamt repräsentieren unsere Deutschlandstipendiaten eine gewisse Leistungsstärke der Hochschule. Es sind nicht nur die Leistungen in den Lehrfächern, die zur Auswahl hinzugezogen würden, sondern auch das gesellschaftliche und soziale Engagement spielen eine große Rolle", so der Rektor weiter. 

Moritz Pietsch, studiert im 10. Semester Mechatronik und wird ab Mai seine Diplomphase bei der Trumpf Sachsen GmbH absolvieren. Von Beginn seines Studiums an war er als KIA-Student in diesem Unternehmen und wurde auch von dort gefördert und unterstützt. Dafür ist er sehr dankbar, da er zudem auch gern in der Region bleiben möchte. Mittlerweile hat er sich auf Softwareentwicklung spezialisiert und erhält bereits selbstständige Aufträge. Nach seinem Studium wird er dort die Arbeit aufnehmen.

Alle Stipendiaten empfinden die Vergabe des Deutschlandstipendiums als persönliche Anerkennung für ihre Leistungen im Studium. Zudem ermöglicht es ihnen, sich mehr auf ihr Studium zu konzentrieren und entspannt deren finanzielle Situation.

Saskia Grosser von Vattenfall betonte, dass sich das Unternehmen gern verstärkt in den Auswahlprozess einbringen würde und es wünschenswert wäre, wenn sich Studierende der unteren Semester um ein Stipendium bewerben würden und wünscht sich einen frühzeitigeren Kontakt mit den Stipendiaten. Die Spender des Deutschlandstipendiums verfolgen mit ihrem Engagement neben der Förderung von besonders begabten jungen Menschen auch das Ziel, diesen in der Region eine Perspektive zu bieten. Der Rektor dankte den anwesenden Förderern und überreichte ihnen zum Dank für ihr Engagement eine Urkunde.

Weitere Informationen unter www.hszg.de/deutschlandstipendium.

Foto: Dipl.-Ing. Hella Trillenberg
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