Beim Auftakt der Schüler-Hochschule am Samstag 2018/19 drehte sich alles um Braunkohle.
Im November ist die neue Staffel der Schüler-Hochschule am Samstag gestartet. Den Auftakt machte die Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften mit dem Thema „Schätze der Vergangenheit – Braunkohle in der Oberlausitz“. Rund 30 Schüler hörten sich gespannt den Einstiegsvortrag von Diplom-Ingenieur Eric Schön zum Thema „Braunkohletagebaue“ an, bevor sie sich für eines der daran anschließenden Praxisangebote entscheiden konnten.
Angeboten wurde zum einen das Rollenspiel „Akteure um den Braunkohletagebau“, das ebenfalls Eric Schön leitete. Dabei schlüpften die Schüler in die Rollen von Kohlekonzernleitern, Umsiedlern, Arbeitnehmern und Umweltschützern und erörterten die Vor- und Nachteile der Stromgewinnung aus Kohle von den vier verschiedenen Perspektiven aus.
Diplom-Chemikerin Annett Franke nahm den anderen Teil der Gruppe mit ins Geoökologie-Labor um heimische Böden, Mineralien und Gesteine zu bestimmen und zu untersuchen. Mit Bestimmungsschlüssel, Mikroskop und einer Härteskala ausgestattet lernten die Schüler gängige Werkzeuge und Methoden für geoökologische Erkundungen kennen. Die Schüler zeigten so großes Interesse dafür, dass im Labor noch lange nach dem offiziellen Veranstaltungsende weitergeforscht wurde.
Der nächste Termin der Schüler-Hochschule findet am kommenden Samstag, 26. Januar 2019, am Campus Görlitz statt und wird von der Fakultät Elektrotechnik/Informatik ausgerichtet. Das Thema lautet „Eingebettete Systeme – Smart Home“ und noch gibt es einige wenige freie Plätze dafür.
Zur Anmeldung geht es hier.