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08. Mai 2018

Bis bald in Zittau?

ITMO Hype - Studierende der HSZG zu Gast an der ITMO Universität in St. Petersburg.

Eisbären in den Straßen und Wodka zum Frühstück? Studierende der Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften sowie des Fachbereichs Elektrotechnik konnten sich vergangene Woche in St. Petersburg selbst davon überzeugen, was dran ist an diesen und anderen Stereotypen über Russland und seine Menschen. Die Studierenden waren einer Einladung der Saint Petersburg National Research University of Information Technologies, Mechanics and Optics (kurz ITMO) gefolgt und verbrachten im Rahmen einer International Students‘ Week fünf Tage in dieser wunderschönen Stadt.

Im Mittelpunkt der Exkursion stand die russische Sprache sowie ein Eintauchen in die russische Kultur, mit allem, was dazu gehört: dem Erlernen der kyrillischen Schrift, mit Führungen durch Einrichtungen und Labore der ITMO, einer Stadtführung sowie diversen Besuchen geschichtsträchtiger Bauten wie der Eremitage und der Auferstehungskirche. Begeistert von der Gastfreundschaft ihrer russischen Gastgeberinnen erkundeten die Studierenden zusammen mit ihren Buddies Sascha, Anna und Veronika nach den Unterrichtseinheiten die Stadt.

Während die Studierenden russische Vokabeln paukten (oder auch nicht), nahm eine Vertreterin des International Office (IO) der HSZG gleichzeitig an den Internationalen Partnertagen teil, zu der die ITMO University ihre Partnerhochschulen eingeladen hatte. Neben einem Erfahrungsaustausch mit dem Team des International Office zu Mobilitätsprogrammen wie Erasmus+ stand das Kennenlernen der ITMO als Wissenschaftseinrichtung im Mittelpunkt. Beeindruckend junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führten die Teilnehmer durch ihre Labore und erläuterten die verschiedenen Forschungsarbeiten. Außerdem bot eine Students‘ Fair allen ITMO-Studierenden die Gelegenheit, sich u.a. über das Studienprogramm der HSZG zu informieren. Dabei wurde deutlich, dass auch unter der russischen Studierendenschaft die Nachfrage insbesondere nach englischsprachigen Studienprogrammen zunimmt.

Auch mit dem International Office der Saint Petersburg State University of Economics (UNECON), einer weiteren St. Petersburger Partnerhochschule der HSZG im Bereich der Wirtschaftswissenschaften wurden bei einem Vor-Ort-Besuch hilfreiche Informationen ausgetauscht und eine zukünftige Intensivierung der Austauschmöglichkeiten angeregt. Ein Termin in der Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zu verschiedenen Fördermöglichkeiten rundete das Petersburg-Programm für das IO der HSZG schließlich ab.

Fazit der ITMO-Woche aller Beteiligten: Rundum gelungen! Die Verabschiedung der deutschen Studierenden durch ihre russischen Buddies war besonders herzlich: Do svidaniya in Zittau? Und für alle, die jetzt neugierig geworden sind: Die Students‘ Week an der ITMO findet auch nächstes Jahr wieder statt J!

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Prof. Jana Brauweiler, die gemeinsam mit Prof. Olga Sergienko von der ITMO das Double-Degree-Programm im Master-Studiengang „Integrated Management“ initiiert und diese Reise damit erst möglich gemacht hat.

Do svidaniya in Zittau?

 

Die Reise wurde gefördert durch das Projekt „Ostpartnerschaften“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) sowie durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union.