Projektetappe endet mit Kurzevaluation und Abschied einiger studentischer Studienberater/innen.
Im Rahmen des Vielfalt-als-Stärke-Projektbereichs „Studierende beraten Studierende (SbS)“ waren im Wintersemester 48 Studierende ehrenamtlich als Berater/innen für die Fragen und Probleme der Studierenden des ersten Semesters ansprechbar. Zudem wurden verschiedene Hochschulaktivitäten begleitet und eigene Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt, um alle Fragen rund um Studium, Alltag und Leben in Zittau und Görlitz zu beantworten und bei Schwierigkeiten und Problemen zu unterstützen oder bei fachlichen Fragen zu beraten. Mit dieser Projektetappe waren seit dem Start von SbS nun insgesamt 168 Studierende aktiv ehrenamtlich und neben ihrem eigenen Studium aktiv, um zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Auch auf diesem Weg sei allen freiwilligen Unterstützer/innen des Angebotes mit hoher Anerkennung gedankt.
Zum Ende der Angebotsetappe erfolgte eine Blitzumfrage unter den Studierenden des ersten Semesters mit Feedback für das studentische Beratungsangebot. Teilgenommen haben 109 Studierende (ca. 15 % der immatrikulierten Erstsemestler). 36,3 % der Befragten empfinden das Angebot für ihr eigenes Studium als sehr wichtig, 52 % als wichtig – 10 % als weniger oder gar nicht wichtig. Bekannt wurde das Projekt vor allem durch Infoveranstaltungen, Mundpropaganda und virtuelle Medien. 38 % der Erstsemestler haben sich von SbS zu einer studienbezogenen Frage beraten lassen, 35,9 % waren mit der Beratung sehr zufrieden, 59 % zufrieden. 4,9 % nahmen Beratung zu persönlichen Problemen in Anspruch, davon waren 80 % sehr zufrieden, 20 % zufrieden. 26,5 % überlegten, eine Beratung in Anspruch zu nehmen, taten es jedoch nicht. Ein Viertel der Studierenden kann sich vorstellen, SbS selbst zu unterstützen. Auch die Beratungsarbeit der Studienberater/innen wurde ausgewertet. Von 219 anonym erfassten Beratungen durch SbS wurden 72,5 % in Görlitz, 27,5 % in Zittau durchgeführt. Pro Vorlesungstag wurde durchschnittlich 3,7 mal pro Tag durch SbS beraten, insgesamt wurden 295 Beratungsstunden erfasst – eine Beratung dauerte im Schnitt 44 Minuten und pro studentischem Studienberater/in wurden 6,2 Beratungen durchgeführt. Insgesamt kann die Projektetappe als sehr erfolgreich bewertet werden. Die hohe Nützlichkeit und die positiven Effekte der peer-to-peer-Beratungen erweisen sich weiterhin als wichtiger Baustein für eine höhere Studienzufriedenheit der Studierenden der Hochschule Zittau/Görlitz.
Einige der beratenden Studierenden von SbS erhielten bereits ein Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme an den Qualifizierungsmaßnahmen und eine persönliche Referenz für ihre Mitarbeit – andere unterstützen das Projekt auch weiterhin. Ab März werden dann weitere studentische Studierenberater/innen und Campusspezialist/innen in allen Studiengängen gesucht – ab Mai beginnen die neuen Workshops und Qualifi-zierungsmaßnahmen der studentischen Studienberater/innen mit der Erweiterung um den Themenbereich Internationales und Interkulturalität – alle studentischen Teams werden dann jeweils um mindestens zwei ausländische Studierende ergänzt. Das Angebot geht damit in die letzte Etappe des BMBF-geförderten Programmes „Vielfalt als Stärke“, welches im Dezember 2016 endet.