Vorstellung von Ergebnissen der Evaluation der Mobilen Beratung des Kulturbüro Sachsen e.V.
Im Rahmen des Forschungsprojekts zur wissenschaftlichen Evaluation der Mobilen Beratung des Kulturbüro Sachsen e.V. (KBS) hat das TRAWOS-Team die zentralen Ergebnisse der Untersuchung im Rahmen zweier Transferveranstaltungen präsentiert und mit Vertreter:innen aus Politik und Fachpraxis diskutiert.
Im Mittelpunkt der Evaluation standen zwei zentrale Fragestellungen: Welche Wirkungen können durch den Ansatz der Mobilen Beratung im Bereich der Demokratieförderung auf regionaler Ebene erzielt werden? Und welche professionellen Handlungslogiken, Anforderungen und Dilemmata prägen die Arbeit der Berater:innen in diesem besonderen Handlungsfeld?
Im Rahmen eines digitalen „Parlamentarischen Abends“ für Vertreter:innen des Bundes- und des Landtages, organisiert durch das Kulturbüro Sachsen e.V., gaben Prof. Dr. Nadine Jukschat und Jan Schaller am 20. Mai 2026 Einblicke in die Ergebnisse der Evaluation. Gemeinsam mit dem Team des KBS und den Politiker*innen wurde die Bedeutung der Ergebnisse für die Weiterentwicklung demokratischer Unterstützungsstrukturen in Sachsen diskutiert.
Am 18. Juni 2026 wurden die Ergebnisse im Rahmen einer Klausurtagung der Mobilen Beratungsteams (MBT) in Wurzen vertieft. Der Transferworkshop richtete sich an die Beratungsteams und eröffnete die Möglichkeit, die Befunde gemeinsam zu reflektieren und ihre Bedeutung für die zukünftige Praxis zu diskutieren. Im Fokus standen dabei die professionellen Anforderungen an die Beratungsarbeit, Fragen der Rollenklärung sowie der Umgang mit den für das Handlungsfeld charakteristischen Spannungsfeldern und Dilemmata.
Mit den beiden Veranstaltungen konnte das Forschungsprojekt einen wichtigen Beitrag zum Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik leisten. Die Ergebnisse der Evaluation liefern wertvolle Erkenntnisse zur Wirkung und Professionalisierung mobiler Beratungsangebote im Kontext der Demokratieförderung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Der Forschungsbericht ist als Lang- und Kurzfassung veröffentlicht und hier frei zugänglich