Datenbasierte Assistenzsysteme: Der Erfolgsfaktor ist der Mensch. Datenbasierte Assistenzsysteme halten in immer mehr kleinen und mittleren Industrieunternehmen Einzug in der Lausitz. Sie unterstützen Mitarbeitende bei manuellen Tätigkeiten, verbessern Entscheidungen und reduzieren Fehler sowie negative Belastungen im Arbeitsprozess.
Datenbasierte Assistenzsysteme halten in immer mehr kleinen und mittleren Industrieunternehmen Einzug in der Lausitz. Sie unterstützen Mitarbeitende bei manuellen Tätigkeiten, verbessern Entscheidungen und reduzieren Fehler sowie negative Belastungen im Arbeitsprozess.
Im Schwerpunktprogramm „Kompetenzmanagement im Kontext datenbasierter Assistenzsysteme“ untersucht die Arbeitsgruppe DigitalStress des PAL-Projektes, wie Kompetenzen für neu entstehende Berufsbilder gezielt entwickelt werden können und wie organisationale Veränderungsprozesse so gestaltet werden müssen, dass eine menschenzentrierte Arbeitsplatzgestaltung mit Assistenzsystemen Mitarbeitende entlastet und Arbeitsprozesse produktiver und flexibler macht. Folgend wird eines der Forschungstransferprojekte vorgestellt.
Neue Jobrollen– neue Kompetenzanforderungen
Assistenzsysteme verändern nicht nur einzelne Abläufe, sondern ganze Rollenprofile. Das zeigt unser Forschungsprojekt mit der Hochschule Mittweida und der BTU Cottbus–Senftenberg im Kontext der Schweißautomatisierung.
Die zunehmende Verbreitung einfach programmierbarer Schweißroboter führt in der Kleinserienfertigung zu grundlegenden Veränderungen der Arbeitsprozesse und der damit verbundenen Kompetenzanforderungen. Auf Basis eines qualitativ-explorativen Forschungsdesigns wurde ein rollenbasiertes Kompetenzmodell entwickelt, das eine deutliche Verlagerung von sensomotorischen hin zu kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten aufzeigt.
Aus diesen Ergebnissen lassen sich konkrete Upskilling-Strategien und didaktische Prinzipien für die Weiterbildung ableiten. Zugleich wird deutlich, dass – trotz Automatisierung – weiterhin sensomotorische Unterstützung erforderlich bleibt, insbesondere unter den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Kleinserienfertigung.
Die Ergebnisse sind ausführlich dokumentiert in:
Sauer, Ganßauge & Zähr (2025):
Kompetenzen für die menschzentrierte Robotik in der Kleinserienfertigung. ZWF – Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb.